Hunde spielen eine herausragende Rolle in meinem Leben.
 

Ihnen widme ich alles, was mir möglich ist.

Sie verzaubern mich mit ihrem Wesen, ihrer Schönheit und ihrer Mannigfaltigkeit.

Wir sind unzertrennlich geworden, tagtäglich,

sowie bei besonderen Anlässen wie Hundeausstellungen, World Dog Shows, Events

oder in der therapeutischen Begleitung.

Für mich gibt es nichts Schöneres als nach dem Tagwerk

oder

vor der Nachtruhe noch eine Runde mit meinen Hunden zu gehen;

das ist Entspannung pur.

Solche und ähnlich gelagerte Freuden wünsche ich von ganzem Herzen den Hundehaltern "meiner Babys".

 

- Auszüge aus meinem Leben ab 1989 -

Ich bin in mehreren Welten zu Hause.         

In der bürgerlichen Welt Erfurts, als Ute Schörnig.

In der Orientszene bin ich besser bekannt unter dem Künstlernamen

Madame Dschamila

sowie in der Hundeszene, als Frauchen von Salome und Abu Shah.

Ein Leben in bunten Farben mit bunten Hunden und

...wie ich aus einer eher farblosen Welt aufbrach. 

uschoernig  In Erfurt geboren, alleinerziehende Mutter von drei Söhnen,

als Krankenschwester tätig, wohnend im grauen Plattenbau am Rande der Stadt.

Das wäre wohl so geblieben, wenn nicht 1989/1990 die „Wende“ gekommen wäre.

Dieser Umbruch wirbelte nicht nur das durcheinander, was einmal die DDR war,

sondern kippte mein bisheriges Sein komplett.

Es wurden nicht nur zahlreiche Arbeitskräfte freigesetzt,

wie die Abwickler es nannten, sondern auch Möglichkeiten.

Solche, die in mir verborgen waren, meine Kreativität, mein Interesse an dem,

was das Leben reich, bunt, wie auch interessant werden lässt.

 

Prinzessin aus 1001 Nacht

Tanzen können wie Prinzessin Scheherazade; ein Kindheitstraum,

der mich lange begleitete bis ich tatsächlich

1992 zum ”Orientalischen Tanzfestival Europa” nach Frankfurt/Main eingeladen wurde. 

Der ”Bazillus” mit dem ich mich dort ansteckte, ließ mich seither nicht mehr los.

Vier Jahre lang studierte ich bei Bauchtanzszenengrößen

wie Saida, Momo, Kadous und Gamal Seif.

Seminare bildeten mich zur Orientalischen Tanzlehrerin aus.

Als vermutlich erste Bauchtänzerin Thüringens, gebe ich noch heute

an der Erfurter Volkshochschule Kurse im Orientalischen Tanz.

Als ”Madame Dschamila” trat ich vor fachkundiges Publikum,

tanzte 1994 auf einer Hochzeit in Istanbul und 1995 auf einem Nilschiff in Ägypten -

mit großem Erfolg.

Weitere Engagements folgten.

Das Fernsehen wurde auf mich aufmerksam und drehte eine Reportage.

 

Nach und nach arbeitete ich mit Tieren in meinen Shows.

Zu guter Letzt bin ich den Hunden, speziell den exotischen Rassehunden verfallen

und dabeigeblieben.

Sie verkörpern etwas, das einerseits meine künstlerische Seite beflügelt,

andererseits mich unterstützte, mich zu einer

selbstbewussten, mitten im Leben stehenden Frau, zu entwickeln,

die ihr ganzes Herz den mexikanischen und peruanischen Hunden schenkt.

Das widerspiegelt sich auch in meinen Zuchtergebnissen.

 

 

Es ist für mich wie der Tanz, sinnbildlich für den Tanz des Lebens stehend;

gleich einer Versicherung zum lebendig Sein.

Ein Aspekt, der mir bei meinen Aktivitäten in der Hundezucht,

als zertifizierter Züchter,

als auch in der Präsentation meiner Schützlinge immer wieder zugutekommt.

 

Der ausgeprägte Sinn für das Extravagante und Fremdländische

führte mich also zu meinen bunten Hunden, wie ich meine Meute gern nenne.

Besonders ausgefallene und sehr alte Rassen

wie der Xoloitzcuintle und der Perro sin Pele del Peru zogen

und ziehen mich noch heute in ihren Bann.

 

 

Der Perro im Überblick

 

Hinzu kam, dass sie meinem jüngsten Sohn viel mit auf den Weg gaben.

Hunde helfen Verantwortungsbewusstsein zu entwickeln, dabei

Achtsamkeit im Umgang mit Lebewesen zu üben oder auch eine

Aufgabe, die mit Erfolgserlebnissen verbunden ist, zu meistern.

Nicht zuletzt sind sie geduldiger als Menschen.

 

Ich lernte so viel von meinen vierbeinigen Begleitern und danke dafür.

 

"...last but not least"

Allen Hundehaltern "meiner Babys",              (Ein Blick zu den Welpen)

Freunden, Partnern der Hundeszene sowie nahestehenden Menschen

wünsche ich Freude und das Beste, was das Leben schenken kann.

 

          In diesem Sinne sage ich:

                          Danke fürs Vorbeischauen.

 

                               Ihre Ute Schörnig